Software für die IT-Integration von Payment-Funktionalitäten

IT-Integration von Payment-Funktionalitäten
Individuelle Softwarelösungen von jambit

IT-Integration von Payment-Funktionalitäten

"Follow the Money" – auch wenn der Spruch aus der Politik kommt, ist er auch für Software-Entwickler*innen von Bedeutung. Früher oder später muss jedes Startup, jeder Prototyp und jedes Projekt sich auch irgendwie finanziell rechnen – und im Idealfall ist IT ja nicht nur eine Kostenstelle im Unternehmen, sondern auch eine Einnahmequelle. Dann stellt sich aber auch die Frage nach der Monetarisierung von Software – denn gute Ideen alleine bringen keine Einkünfte. Wenn es aber darum geht, im Endkundenbereich tatsächlich Zahlungen von Kunden abzuwickeln, wird es schnell sehr kompliziert. Eine Vielzahl von rechtlichen Rahmenbedingungen, unterschiedliche Anforderungen der Buchhaltung, Sicherheitsaspekte – und was war nochmal dieses PSD2?

In der ersten Prototypen-Phase ist es oft angebracht, noch sehr simpel vorzugehen – und mit Excel und Wordtemplates lassen sich auch für komplexere Business-Use-Cases Rechnungen erstellen. Aber wenn sich dann der erhoffte Erfolg einstellt, muss man rasch skalieren – dann stoßen solche Lösungen sehr schnell an ihre Grenzen. Wenn dann etwa eine Migration von einem mit VisualBasic angereichterem Excel zu Java notwendig ist, wird es alles andere als trivial.

Zahlungsmöglichkeiten für den Kunden:
Rechnung, Kreditkarte, Alternative Payment-Services

Die Integration von Payment-Funktionalitäten wird in immer mehr Bereichen unserer Kunden relevant: Medienunternehmen generieren z. B. über Paywalls bei Zeitungen zusätzliche Umsätze, Automobilhersteller verkaufen Fahrzeuge online oder bieten digitale After-Sales Lösungen an, um Funktionen nachzurüsten. Auch Mobilitätsdienstleistungen oder digital vermittelte Leasingprodukte werden immer relevanter. Im Rahmen der Elektromobilität gibt es ebenfalls immer mehr Use Cases in diese Richtung – der Strom an den Ladestellen wird ebenso digital bezahlt wie Parkplätze. Die Herausforderungen sind dabei immer ähnlich: Wie komme ich an mein Geld? Wie erstelle ich Rechnungen? Wie ermögliche ich Zahlung mit Kreditkarten? Daher lohnt es sich hier, von bestehenden Erfahrungen zu profitieren.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, welche Zahlungsmöglichkeiten dem Kunden angeboten werden können, die sich grob in drei Kategorien einteilen lassen:

Rechnung / Bankeinzug:

IT-technisch der einfachste Weg ist das Erstellen von Rechnungen, da die notwendigen Informationen meistens im eigenen System bereits vorhanden sind und wenig Interaktion mit externen Schnittstellen notwendig wird. Die Daten können dann in das bereits vorhandene ERP-System übergeben werden. Der einfachen technischen Umsetzung stehen allerdings höhere organisatorische Aufwände gegenüber, sowie gewisse Inkasso-Risiken, falls die Leistung nicht erst nach Bezahlung erfolgt. Durch externe Dienstleister, die sich auf Sofortüberweisungen spezialisiert haben, lässt sich dieses Risiko reduzieren. Des Weiteren müssen etliche fachliche Anforderungen auch in IT gegossen werden. Von der 10-jährigen Speicherfrist, über eindeutige Rechnungsnummern sowie unterschiedliche Mehrwertsteuersätze. Gerade für kleine oder regelmäßige Käufe bevorzugen viele Kunden mittlerweile auch alternative Bezahlmöglichkeiten, daher sollte man sich mittelfristig nicht auf diese Lösung beschränken.

Die technische Umsetzung kann dabei sehr stark an die bereits vorhandenen System und Workflows beim Kunden angepasst werden.

Kreditkarte:

Gerade im internationalen Geschäft sind Kreditkarten ein häufiges Zahlungsmittel, aber auch in Deutschland steigt die Zahl der ausgegebenen Kreditkarten und der damit generierte Umsatz kontinuierlich an. Der Zahlungsfluss mit Kreditkarten ist deutlich komplexer als per Überweisung, da die Daten durch mehrere technische Schichten verschiedener Zahlungsdienstleister fließen müssen. Der Komfort für den Benutzer ist jedoch sehr hoch. Durch die hohen Sicherheitsstandards ist auch das Risiko, sowohl für Benutzer als auch für Anbieter, überschaubar. Standards wie PSD2 führen jedoch zu einer gewissen Komplexität, sowohl in der Software, als auch in den Workflows der Bezahlung.

Wenn Kreditkartendaten verarbeitet werden sollen, sind auch die Ansprüche an IT-Sicherheit deutlich höher – jedoch ist es mittlerweile Problemlos möglich, Kreditkartenbezahlung so über externe Dienstleister abzuwickeln, dass die Kreditkartendaten nicht auf den eigenen Systemen verarbeitet werden müssen. Es gibt dabei eine große Vielfalt an Anbietern, deren konkrete Anbindung wir bei jambit bereits in einigen Projekten erfolgreich umgesetzt haben (Heidelpay, Aria, Optile/Payoneer), oder die wir bereits technisch evaluiert haben (z. B. Adyen, wirecard). Ebenso gibt es in größeren Konzernen interne Lösungen, mit denen wir uns ebenfalls schon beschäftigt haben.

Alternative Payment-Services:

Es gibt mittlerweile auch etliche Anbieter die alternative Payment-Services anbieten, z. B. Paypal, Amazon Pay oder WeChat in Asien. Diese Dienste haben den Vorteil für Kunden, die dort bereits einen Account haben, sehr komfortabel zu sein. Damit erhöhen sich auch Konversionsraten. Da jedoch nicht jeder potenzielle Kunde einen entsprechenden Account hat, eignen sich diese Dienste nur als Ergänzung zu anderen Bezahlarten. Je nach Anbieter fallen dabei auch Transaktionskosten an, die über denen von Rechnung oder Kreditkarten liegen. Die technische Anbindung dieser Services ist meistens jedoch recht unproblematisch.

Bei der Auswahl der Zahlungsmöglichkeiten ist es vor allem wichtig, individuell auf die Kundengruppe einzugehen, sowie eine reibungslose Integration in die bestehenden Systeme zu ermöglichen. Daher gibt es aus IT-Sicht keine klare Empfehlung dazu, welche Bezahlmöglichkeiten "besser" sind, jedoch sollte der potenzielle Aufwand der IT-Integration in die Auswahl mit einbezogen werden. Aufgrund unserer Erfahrungen in vielen unterschiedlichen Projekten können wir hier sowohl technisch, als auch fachlich beraten und analysieren gerne mit ihnen zusammen ihre Bestandssysteme, um die bestmögliche Lösung zu finden.

Payment-Lösungen entwickeln mit jambit:
Branchen-Know-how und innovative Softwareentwicklung

Softwareentwicklungsteam München

Das Herz unserer Mitarbeiter*innen schlägt natürlich für die Softwareentwicklung. Um Verantwortung für unsere Software zu übernehmen, müssen wir aber auch immer unsere Fachlichkeit verstehen. So ist es natürlich auch in unseren Projekten mit Payment-Bezug – durch die enge Zusammenarbeit zwischen Expert*innen aus den Fachabteilungen und unseren Paymentspezialist*innen analysieren wir die Geschäftsprozesse unserer Kunden und können sie so möglichst effizient in Software gießen. Durch diese agile Zusammenarbeit können unsere Teams oft proaktiv Verbesserungsvorschläge einbringen und so den Prozess sowohl für den Endkunden, als auch den Betreiber angenehmer gestalten – und damit unser Ziel "100 % Begeisterung" erreichen.

Durch unsere langjährige Erfahrung in diesem Bereich haben wir mittlerweile eine große Auswahl an Mitarbeitenden mit spezifischem Branchen-Know-how, die ihre Erfahrung in Projekte einbringen. Kontaktieren Sie uns gerne dazu über das Formular auf dieser Seite.

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Walter Mickel Frankfurt

Walter Mickel

Standortleiter Frankfurt

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