1. Wie trinkt ihr euren Kaffee?

Markus: Wenn ich Zeit habe, mache ich mir gern einen Cappuccino. Wenn es schnell gehen muss, wird es ein doppelter Espresso.  

Peter: Bei mir ist es ähnlich, gerne einen leckeren Cappuccino. Seit Kurzem auch immer mal mit Hafermilch, aber ich bin noch auf der Suche nach der perfekten Alternative zur Kuhmilch.

2. Peter, hast du ein Lieblingsbuch?  

Blue Ocean Strategy, wenn wir über die Businessbücher sprechen. Das Buch regt dazu an, sich die Geschäftsmodelle aus einem anderen Blickwinkel anzusehen und sich in einem übersättigten Markt so aufzustellen, dass man quasi einen neuen Markt kreiert und damit unvergleichbar wird. Das Dienstleistungsgeschäft ist traditionell ein Red Ocean, den man aber auch differenziert gestalten kann. 

Wenn wir über die Belletristik sprechen, dann ist es das Buch von Daniel Kehlmann „Die Vermessung der Welt“. Er kann einfach fantastisch schreiben. So klar und gut und das Thema ist einfach faszinierend. 

Peter Fellinger

3. Ihr seid seit einem halben Jahr in der neuen Funktion als Beirat von jambit tätig. Was macht der Beirat genau? 

Markus: Zurzeit ist es noch ein bisschen Übergabe, zukünftig wird es eher in die beratende und strategisch unterstützende Richtung gehen. Darüber hinaus möchten wir beim Kontakteherstellen und Verknüpfen helfen. Wir sind ja neben dem Beirat immer noch die Eigentümer der Firma, das heißt, dass wir bei bestimmten Entscheidungen involviert werden.  

Peter: Aktuell haben wir ein regelmäßiges, wöchentliches Meeting mit der Geschäftsführung. Die Grundlage dafür ist unser gemeinsames Kanban-Board. Die Frequenz der Meetings wollen wir zukünftig reduzieren und mit einem monatlichen Reporting von Franz und Thomas arbeiten.  

4. Wie hat sich euer Leben seit der Abgabe der Geschäftsführung verändert? 

Peter: Ich bin nur noch zwei Tage die Woche im Büro, die mit Terminen vollgepackt sind. Aus meinem privaten Backlog konnte ich bisher noch nicht so viele Dinge umsetzen wie erhofft, aber das kommt bestimmt noch. 

Ich habe versucht, meine Tagesstruktur beizubehalten. Ich stehe jeden Tag um ca. 6 Uhr auf. Mein Tag beginnt mit einem Workout, dann mache ich das Frühstück für die Family. Das ist für mich ein guter Start in den Tag. Und ganz ohne geistig anspruchsvolle Themen geht es auch nicht. Ich finde es wichtig und spannend, sich mit dem Netzwerk, das man sich über die Jahre aufgebaut hat, zu beschäftigen. Auf dieser Ebene können wir auch noch einen guten Beitrag für jambit leisten. 

Markus: Ähnlich wie Peter beginne ich meinen Tag mit einem gemeinsamen Familien-Frühstück. Aber bei mir klingelt der Wecker dafür erst um 7 Uhr, das reicht auch. (schmunzelt) 

Ansonsten habe ich jetzt mehr Zeit für die Berge, zum Mountainbiken, Tennisspielen, Bergsteigen, für Skitouren und natürlich für die Familie. Meine Kinder sind aber schon älter und sehr selbstständig, die wollen teilweise gar nicht mehr so viel mit mir unternehmen.  

Auf einen Kaffee mit

5. Was ist euer Highlight der 24 Jahre bei jambit? 

Peter: Da gibt es soooo Vieles. Die Büros, die wir eröffnet haben, fand ich im Rückblick sehr interessant. Jeder Standort hatte seinen eigenen Charme und seinen eigenen Coolness-Faktor, aber es ist mit jedem Schritt professioneller geworden. So wie die ganze Organisation sich mit Tools und Prozessen weiterentwickelt hat und wie wir durch Wachstum mehr und mehr Unabhängigkeit von einzelnen Branchen und Kunden erreichen konnten.  

Markus: Wenn ich das mal auf Events beziehe, war das für mich das Wokfahren in der Bobbahn.  

Davon abgesehen habe ich eine ganz spezifische Erinnerung, die ich gern als Highlight teilen würde. Einmal kurz vor Weihnachten kam ein Kunde bei uns im Büro vorbei und ich saß mit einem Bewerber länger im Gespräch. Nach 1,5 Stunden Wartezeit dachte ich, ich hätte den Kunden sicher vergrault, aber er saß immer noch da und hat auf mich gewartet. Er wollte uns unbedingt das mit „Danke“ signierte BMW-Modell überreichen und sich persönlich für die Zusammenarbeit im letzten Jahr bedanken. Sowas vergisst man nicht! 

Was mich außerdem immer motiviert hat, sind die Mitarbeiter*innen, die sich toll entwickelt haben. Vom Super Nerd über einen begeisterten kommunikativen Kollegen bis hin zu Führungskraft. Solche Entwicklungen begeistern mich immer wieder aufs Neue...

Auf einen Kaffee mit Markus und Peter Visual

6. Wolltet ihr schon immer eine Firma gründen?  

Markus: Ich habe nur mitgemacht. Ich glaube Peter wollte schon immer eine Firma gründen.  

Peter: Wir haben selber freiberuflich Projekte realisiert, daher war der Schritt nicht weit und das Geschäft war uns auch bekannt. Außerdem war das während der Dotcom-Blase, die dann auch ziemlich zeitnah geplatzt ist. Im Nachhinein war es eine gute Entscheidung, kein Fremdkapital zu nehmen. Einfach der lineare und eigenfinanzierte Weg, ein Dienstleistungsgeschäft aufzubauen.  

Markus: Wir haben einfach eine Chance, die sich aufgetan hat, genutzt. Damals haben wir beide freiberuflich gearbeitet. Der Dotcom-Inhaber kam auf uns zu und sagte: „Freiberuflich geht nicht immer. Ihr habt zwei Möglichkeiten: Entweder werdet ihr fest angestellt und erhaltet Aktienanteile oder ihr gründet eine Firma und bekommt einen Auftrag von mir.“ Wir sind von Hals über Kopf in das Thema eingestiegen und einige Risiken eingegangen, die man nicht hätte eingehen sollen, wie z.B. persönlich für einen Mietvertrag für 5 Jahre haften. (Lacht) 

Jedoch ist es teilweise auch einfacher, eine Firma zu gründen, wenn man keine Familie und keine finanziellen Verpflichtungen hat. Direkt nach dem Studium hatten wir keine Lebenshaltungskosten, wir waren keinen Lebensstandard gewohnt. Wir haben nur unsere Arbeitszeit investiert.  

Markus Hartinger

7. Markus, was würdest du zukünftigen Bewerber*innen raten? 

Macht das, was euch fasziniert und begeistert. Nicht das, was die besten Karrierechancen mit sich bringt. So hat man Spaß bei der ganzen Geschichte und muss sich nicht verstellen. Und dann macht man es auch gut und begeistert andere.  Der Erfolg kommt dann meistens von alleine.

Das gilt im Prinzip auch fürs Bewerbungsgespräch. Da kann ich nur empfehlen, authentisch zu bleiben und sich nicht zu verstellen. Ein bisschen Vorbereitung und sich vorab mit dem Unternehmen auseinandersetzen, kann auch nicht schaden. 

8. Welchen Tipp gebt ihr eurem früheren Ich? 

Markus: Nutze die Gelegenheit, mal für eine längere Zeit ins Ausland zu gehen. Nutze es frühzeitig, denn du weißt nicht, was kommt. Durch jambit war ich lange geblockt. Jetzt durch die Familie natürlich auch eingeschränkt.

Peter: Ich würde mir raten, selbstbewusster an viele Themen rangehen. Damit kommt auch der Erfolg.  

Möchtest du mehr von uns erfahren? Wir freuen uns von dir zu hören!

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Alisha Westbomke, HR Specialist Recruitment, jambit

Alisha Westbomke

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